1/4

Weitere Ausstellungen

Termine

Dienstag

23.10.18

18:30
Dienstag | 23.10.18 | 18:30 Special

Meine Werte - Tatjana Taft zu Gast

Event
Jugendliche & Erwachsene
Tatjana Taft 3

Ob als Meerjungfrau Arielle, als Medusa mit Schlangenfrisur oder als fleischfressende Pflanze Audrey II. – Tatjana Taft setzt sich seit Jahren für Respekt und Toleranz ein. Die Drag Queen aus Wolfsburg, Besucher*innen unserer Ausstellung „Wolfsburg Unlimited“ bereits als „Wolfsburger Stimme“ im Videoporträt bekannt, wird über ihre Werte sprechen. Denn wiewohl sie selbst für Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen eintritt, erlebt sie zugleich in der Szene Respektlosigkeit und Intoleranz. Wir freuen uns, mit Tatjana Taft einen ebenso engagierten wie eloquenten Gast im Museum für Werte zu haben, der sich mit den Widersprüchen unserer „Werte-Gemeinschaft“ auseinandersetzt.

Mit Tatjana Taft, Drag Queen aus Wolfsburg
Eintritt frei, Drinks extra

VIDEOPROTRÄT TATJANA TAFT

Jetzt online anmelden

25.10.18

27.10.18

All Day
25.10.18 – 27.10.18 | All Day Special

True Oil Symposium

Seminar, Gespräch, Symposium
Jugendliche & Erwachsene
E card OIL

TRuE OIL. PARADIGMEN UND GLAUBENSSÄTZE DER PETROMODERNE
INTERNATIONALES SYMPOSIUM
25. – 27. OKTOBER 2018 im ALVAR-AALTO-KULTURHAUS, WOLFSBURG

 

Das Wolfsburger Symposium TRUE OIL verfolgt das Ziel, Erdöl jenseits eingefahrener Positionen und ideologischer Frontlinien zu deuten. Öl befeuert nicht nur die Maschinen, sondern auch die Phantasien. Wissenschaftliche und technische sowie metaphysische und spirituelle Vorstellungen und Erwartungen verbinden sich mit diesem schillernden Material – einem schwarzen Spiegel unserer Zeitläufte. TRUE OIL blickt dezidiert in diesen ebenso faszinierenden wie erschreckenden Spiegel, um den mannigfachen Bedeutungen des Materials Erdöl näher zu kommen.
 
Erdöl ist spätestens seit der Mitte des 20. Jahrhunderts die Schlüsselsubstanz moderner Gesellschaften. Die potenzierte Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft ist ohne Benzin, Diesel und Kerosin nicht denkbar. Die gesamte Stoff- und Produktpalette des MODERN WAY OF LIFE von Acryl und Asphalt bis hin zu Waschmitteln und Zahnbürste basiert auf Erdöl als Grundsubstanz. Das Material greift massiv in die Ökosysteme unserer Erde ein und gelangt durch Derivate wie Kunstdünger, Medikamente und Mikroplastik mittlerweile in jeden Organismus. Dennoch wird die intime Verknüpfung des fossilen Energieträgers mit allen praktischen Bereichen und abstrakten Grundprinzipien des Lebens nur langsam entdeckt. Allzu lange haben wirtschaftliche wie politische Grabenkämpfe den Blick auf die Macht des Erdöls verstellt.
 
TRUE OIL. PARADIGMEN UND GLAUBENSSÄTZE DER PETROMODERNE
INTERNATIONALES SYMPOSIUM
25. – 27. OKTOBER 2018 im ALVAR-AALTO-KULTURHAUS, WOLFSBURG
 
Organisiert vom Kunstmuseum Wolfsburg.
Konzipiert von Alexander Klose und Benjamin Steininger (Beauty of Oil, Berlin/Wien).
In Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg.
 
Die Konferenzsprache ist Englisch.
 
Das Symposium TRUE OIL ist eine Auftaktveranstaltung zur Ausstellung  Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters
29. September 2019 – 16. Februar 2020 Kunstmuseum Wolfsburg
13. März 2020 – 28. Juni 2020 Belvedere 21, WIEN
 
Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei, die Zahl der möglichen Teilnehmer*innen begrenzt. Wir bitten daher um verbindliche Anmeldung zur Tagung und zur Exkursion bis zum 12. Oktober 2018 unter: trueoil@kunstmuseum-wolfsburg.de

  AUSFÜHRLICHE INFORMATIONEN ZUM SYMPOSIUM

  FLYER PROGRAMM SYMPOSIUM ZUM DOWNLOAD 

Freitag

26.10.18

18:30
Freitag | 26.10.18 | 18:30 Eat & Art

Eat & Art „Museum für Werte"

Führung
Jugendliche & Erwachsene

Führung mit anschließendem 3-Gänge-Menü im Restaurant Awilon für 42 € pro Person inkl.  einstündiger Führung, Eintritt und Essen.

Menü

Jetzt online anmelden
Sonntag

28.10.18

12:00 — 13:00
Sonntag | 28.10.18 | 12:00 — 13:00 Öffentliche Führungen

Öffentliche Führung „Museum für Werte"

Führung
Jugendliche & Erwachsene

Die Teilnahme ist frei.

 

Jetzt online anmelden
Mittwoch

31.10.18

12:00 — 13:00
Mittwoch | 31.10.18 | 12:00 — 13:00 Öffentliche Führungen

Öffentliche Führung „Museum für Werte" am Feiertag

Führung
Jugendliche & Erwachsene

Die Teilnahme ist frei.

 

Jetzt online anmelden

Facebook

Zur Facebook Seite


19. Oktober um 11:43

„Museum für Werte“ in den Wolfsburger Nachrichten und in der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung.
Wir freuen...
Eintrag ansehen


12. Oktober um 16:00

Werdet Teil unserer Ausstellung MUSEUM FÜR WERTE!
Ein paar Badehosen, ein Fingerhut aus Porzellan, eine alte...
Eintrag ansehen


Pressestimmen

1/20
Facing India
Indiens kühne Künstlerinnen

12-Seiten-Special in der EMMA Juli/August 2018: Facing India-Kuratorin Uta Ruhkamp und Katalogautorin Urvashi Butalia kommen ausführlich zu Wort. Die Redaktion zitiert Museumsdirektor Ralf Beil: „Indien ist eines der Labore für das Gelingen oder Scheitern unserer globalen Zukunft“ und kommentiert: „Die Ausstellung ist ein Signal fürs Gelingen.“

Emma, 01.07.2018
Facing India

... nicht zuletzt die vergangene Documenta hat gezeigt, wie im Kunstbereich beste Absichten zu schlechten Ausstellungen führen, wenn man die Logik der Kreativität umkehrt und die Kunst dienstbar für politische Kampagnen zu machen versucht. Überzeugend wird die spezielle Betrachtung, die Künstler auf drückende Themen zu bieten haben, wenn sie sich aus deren originärem künstlerischen Selbstverständnis entwickelt. Und genau das hat "Facing India" der Documenta und vielen anderen aktivistischen Veranstaltungen des Kuratorenmarktes voraus. Die hier formulierten Anliegen sind unmittelbar und trotzdem Ausdruck einer individuellen Symbolik.

Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 26.06.2018
Facing India

Das Kunst-Ressort blickt einem ganzen Subkontinent ins Antlitz: "Facing India" heißt die eindrucksvolle Ausstellung, mit der das Kunstmuseum Wolfsburg sechs zeitgenössische indische Künstlerinnen vorstellt. Ihre Anliegen sind drängend aktuell, ihre Formensprachen überbordend sinnlich - ein Schlag ins Gesicht des westlichen Kulturbetriebs, der sich oft mit steril selbstreferentiellen Spielchen begnügt.

Elke Linda Buchholz, Kunst+Film, 13.06.2018
Facing India

„Facing India – Was für ein radikaler Blick auf den Subkontinent und auf unsere Welt!“

Silke Bartlick, Deutsche Welle TV, 05.05.2018
Facing India

Es ist eine faszinierende Ausstellung über Journalismus, Wirklichkeit und Wahrheit, über die Arbeit von Redaktionen mit und ohne digitale Werkzeuge, über Abhängigkeiten und Hierarchien - und über die Historie, die Journalisten prägen, so oder so. (…) Die Ausstellung in Wolfsburg zeigt eine Fülle von Kontaktbögen, auf denen all die Bilder zu sehen sind, die der Fotograf mitgebracht hatte, die aber nie ins Blatt kamen: So wird die Ausstellung auch zu einer Fundgrube für Historiker des Journalismus, um herauszufinden, wie Redaktionen Wirklichkeit konstruieren, verändern und prägen. Dabei sind Fragen nicht leicht zu beantworten wie: Wo beginnt die bewusste Manipulation? (…) Die Ausstellung, die ein Glücksfall für den Journalismus ist, zeigt beispielhaft, wie Redaktionen Wirklichkeit prägen - auch durch Auswahl oder Weglassen von Themen.

Paul-Josef Raue, Kress.de, 07.05.2018
Facing India

„Keineswegs also lassen sich die Künstlerinnen auf eine Herkunftsgebundenheit oder Genderfragen reduzieren. Dennoch ist die ausschließlich weibliche Besetzung gerade angesichts der Tatsache, dass Frauen längst nicht nur in Indien nach wie vor häufig marginalisiert sind, ein starkes Signal. Auch wenn Bharti Khers ‚Six Woman‘ in der Schau den Betrachter mahnend anschweigen, sind sie ein Zeichen dafür, dass viele ihre Stimmen längst erhoben haben. Es ist an der Zeit, ihnen zuzuhören.“

Raphael Dillhof, art Magazin, 01.05.2018
Facing India

„Sechs Stimmen sprechen scheinbar über Indien, meinen dabei aber die ganze Welt. Hier lohnt es sich, Zeit zu nehmen – und den Geist weit zu öffnen.“

Eva Hieber, Wolfsburger Nachrichten, 27.04.2018
Facing India

So handelt die Kunst in dieser Schau von vielem, was das Land prägt, von lauter parallelen, sich auch überkreuzenden Entwicklungen. [...] Vor allem haben sie starke Werke geschaffen, sie beweisen eine ungeheure visuelle Stärke, sie arbeiten mit Lehm, mit Armreifen, Stahl und Film, und sie zeigen, wie alles mit allem zusammenhängt, in Indien und überall [...]

Ulrike Knöfel, DER SPIEGEL, 21.04.2018
Robert Lebeck - 1968

Lebeck machte seine hochkarätigen Bilder dort, wo ihn die Chefredaktion des Stern hinschickte. [...] Neben der Beerdigung des ermordeten US-Politikers Robert Kennedy war auch der Papst-Besuch in Bogotá Thema einer Bildreportage. Obwohl die Fotografie als angeblich wirklichkeitsgetreues Medium das Image des Stern prägte, drehten und schnitten sich die Redakteure die Bilder zurecht, um sie zu dramatisieren, ja, sie kreierten Fake Images. [...] Das ist durch die ausgewerteten Kontaktbögen erkennbar – dies zeigen zu können, ist der größte Coup der Ausstellungsmacher.

Matthias Reichelt, Junge Welt, 09.04.2018
Robert Lebeck - 1968

„Die von Ralf Beil und Alexander Kraus aus dem Robert-Lebeck-Archiv zusammengestellte und ausführlich historisch eingeordnete Schau in Wolfsburg erzählt sehr detailliert und vielstimmig von einer Zeit vor 50 Jahren, als es um Weltentwürfe und historische Weichenstellungen ging, um drängende Hoffnungen und die Gewalt des Schlussstrichs. Doch gerade weil die meisten dieser Bilder die Sensationskontrolle der Stern-Redaktion nicht passierten, liefern sie in der historischen Distanz ein subtiles, genaues und sehr persönliches Bild dieses vermeintlichen Schicksalsjahres.“

Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 02.04.2018
Robert Lebeck - 1968
Der Polizist mit den drei Händen

[...] es sind die Brüche zwischen den Bildern und ihrer Präsentation, die aus der Ausstellung besonders in Erinnerung bleiben, denn sie erzählen eine Geschichte, die ebenso zu 1968 gehört wie Dutschke und Bobby Kennedy, die Geschichte der Pressefotografie in Deutschland. Man fährt nach Wolfsburg, um die Bilder eines Umbruchs zu sehen, und kehrt mit einer Lektion über den Umbruch von Bildern zurück. [...] Geschichtsschreibung ist nur eine andere Art der Fotomontage. Dem Bildreporter Lebeck musste man das nicht erklären. Er hat es erlebt.

Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2018
Robert Lebeck - 1968

„Journalistische Fotokunst von 1968, dem Jahr von Protest, Aufbruch und Unruhe weltweit. Ideologien und Parteien waren Robert Lebeck schnurz. Menschen waren ihm wichtig, verdichtete Augenblicke. Zwölf Monate, vierundzwanzig Reportagen, viele Abzüge bisher unveröffentlicht […]. 1968, das Schicksalsjahr, in dem auch viele Hoffnungen begraben wurden […]. Der Stern-Fotograf bildet die Wirklichkeit ab, die Redaktion zuhause biegt sich die Bilder zurecht […] Fakes in den News, schon damals. In Wolfsburg jetzt Robert Lebeck ganz unverfälscht.“

Peter Kunz, heute journal ZDF, 01.03.2018
Robert Lebeck - 1968

„Die Geschichte, so lernt man es nun also in Wolfsburg, passiert nicht einfach so, sie wird gemacht. Im Falle des Sterns, damit er sich besser verkaufen ließ.“

Ronald Berg, Kunstforum International, 01.04.2018
Robert Lebeck - 1968

„Die Ausstellung arrangiert die Reportagen nicht nach örtlicher Nähe, sondern nach der Chronologie der Entstehung. So kommt es einerseits zu verblüffenden Verfremdungseffekten, weil man beim Übergang der Räume Ozeane, ja, Sinnhorizonte überquert: auf New York folgt Wolfsburg, und das ist hart. Andererseits schärfen diese Brüche den Blick für das Verbindende und schaffen Spiegelungen nicht nur in Ästhetik und Komposition der Bilder, sondern auch in ihren Sujets.“

Jonas Lages, Der Tagesspiegel, 12.03.2018
Robert Lebeck - 1968

„Es ist die Dynamik, die emotionale Nähe und zugleich der Anspruch der objektiven Dokumentation, die Robert Lebecks Fotografien außergewöhnlich machen. Die Symbolik ist mal feinsinnig, mal springt sie dem Betrachter förmlich ins Gesicht: Immer aber wohnt den Fotografien eine solche Ästhetik inne, dass sie gar nicht anders können, als zu fesseln. Sie sprechen, die Bilder.“

Eva Hieber, Wolfsburger Nachrichten, 02.03.2018
Robert Lebeck - 1968

„Rudi Dutschke spricht in Prag, Studentenbarrikaden oder der Papstbesuch in Bogotá – die Fotos von Robert Lebeck sind legendär!“

Jochen Stöckmann, Deutschlandfunk Kultur, Fazit, 01.03.2018
Robert Lebeck - 1968

„Mit seinen Fotos hat Robert Lebeck die Menschen nicht nur abgebildet, sondern ihre Geschichte erzählt.“

Sabine Hausherr, NDR, Hallo Niedersachsen, 02.03.2018
Robert Lebeck - 1968
Er war immer mittendrin

Der Schatz, der jetzt im Museum präsentiert wird, sind zum großen Teil bisher unveröffentlichte Fotos, die auch dokumentieren, mit welchem Aufwand Illustrierte wie der Stern vor 50 Jahren arbeiten konnten […]. Gelungen ist die Präsentation der Bilder Lebecks. Die gesellschaftliche Zerrissenheit 1968 erfährt der Besucher gleich zu Beginn im ersten der großzügig gestalteten Ausstellungsräume. Zu den riesigen Bildern an den Wänden ertönt eine Toncollage - Heintje besingt „Mama“, Martin Luther King träumt von einer gerechten Welt, amerikanische Helikopter greifen ihre Ziele in Nordvietnam an […].

Stefan Branahl, KirchenZeitung, 11.03.2018
Robert Lebeck - 1968

„Die gezeigten Arbeiten beweisen, wie bei Lebeck Fotokunst und verdichtete Reportagefotografie eine Symbiose eingehen und historische Zeitdokumente schaffen, die den Geist von ’68 einprägsamer einfangen als viele bekanntere Fotografien aus diesem wilden Jahr. Die Wolfsburger Schau beweist: Lebeck besitzt das Label ‚Chronist einer Epoche‘ zu Recht. Wer diese Ausstellung sieht, wird spüren, wie anders und groß die Reportagefotografie in Deutschland einmal war.“

Kevin Hanschke, Die Welt, 08.03.2018
Robert Lebeck - 1968

„Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“, erklärte Robert Lebeck. Das macht fast gar nichts. Lebecks Fotos zeigen ein paar Bruchstücke der Welt, aus der der Protest kam, worin der Protest sich bewegte. Es ist eine Welt schmieriger Pseudomachos wie des Freundes von „Ursula Trauberg“, von Kriegen, bewaffneten Kämpfen und Attentaten, vom Protest dagegen, der ein Teil davon ist, von Aufbrüchen und deren Scheitern. Geschichte eben.

Arno Widmann, Berliner Zeitung, 07.03.2018

Besucherinfo

Öffnungszeiten
dienstags bis sonntags 11:00 – 18:00
Öffnungszeiten an Feiertagen
Karfreitag – Ostermontag 11:00 – 18:00
30. April & 1. Mai 11:00 – 18:00
Christi Himmelfahrt 11:00 – 18:00
Pfingsten: Sonntag und Montag 11:00 – 18:00
3. Oktober & 31. Oktober 11:00 – 18:00
Heiligabend, Silvester & Neujahr geschlossen
1. & 2. Weihnachtstag geschlossen
   
Allgemeine Führungen
sonntags 12:00
Preise
Gesamtes Haus | ermäßigt 10 EUR | 8 EUR
je Ausstellung | ermäßigt 8 EUR | 5 EUR
Familienkarte 16 EUR
Jahreskarte 36 EUR
Gruppen ab 12 Personen ermäßigt
Schulklassen Angebot nach Absprache
Anfahrt

Anfahrtsbeschreibung anzeigen