Seit einigen Jahren macht sich Malerei wieder stärker im aktuellen Kunstgeschehen bemerkbar, wie internationale Ausstellungen z. B. „Pittura Immedia“ (Graz 1995), „Troublespot Painting“ (Antwerpen 1999), „Twisted“ (Eindhoven 2000), „Painting at the Edge of the World“ (Minneapolis 2001), „Urgent Painting“ (Paris 2002), „Lieber Maler, male mir“ (Paris/Wien 2002) belegen. Das Kunstmuseum Wolfsburg unternimmt mit „Painting Pictures. Malerei und Medien im digitalen Zeitalter“ den Versuch zu zeigen, welche Möglichkeiten der Bilderfindung Malerei im Zeitalter der fotografischen und digitalen Medien bereit hält. Die Malerei ist seit dem Aufkommen der Fotografie immer wieder für tot erklärt worden. Ohne Erfolg. „Painting Pictures“ will zeigen, wie die Malerei es schafft, sich in Auseinandersetzungen mit den sogenannten Neuen Medien immer wieder neu zu positionieren.

Informationen

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Künstler: Franz Ackermann, Doug Aitken, Ingrid Calame, Brian Calvin, Ben Edwards, Inka Essenhigh, Torben Giehler, Andreas Gursky, Eberhard Havekost, Gary Hume, Sarah Jones, Jeff Koons, Udomsak Krisanamis, Michel Majerus, Sarah Morris, Takashi Murakami, Albert Oehlen, Laura Owens, Erik Parker, Richard Patterson, Elizabeth Peyton, Lari Pittman, Monique Prieto, Fiona Rae, Michael Raedecker, David Reed, Matthew Ritchie, Lisa Ruyter, Thomas Scheibitz, Wolfgang Tillmans, Fred Tomaselli, Bill Viola, Massimo Vitali, Jeff Wall

Katalog
Painting Pictures. Malerei und Medien im digitalen Zeitalter/Painting Pictures. Painting and Media in the Digital Age (Ausgaben in Deutsch und Englisch)
Texte von Holger Broeker, Hans Dickel, Knut Ebeling, Wolf Jahn, Annelie Lütgens, Frank Reijnders, Walter Seitter, Ludwig Seyfarth und Raimar Stange
20 x 25 cm, 240 S., 20 s/w und 147 farbige Abb.
Kerber Verlag, Bielefeld 2003
deutsche Ausgabe: ISBN 3-936646-00-7 vergriffen
englische Ausgabe: ISBN 3-936646-01-5 vergriffen