Pressestimmen

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Ikeda's light and sound installations draw their origins from mathematics, physics and biology, as well as from musicology and philosophy.

Show on Show, 05.12.2019

Ryoji Ikeda wird rund um den Globus als einer der ganz großen Künstler seines Fachs gefeiert.

NDR.de, 06.12.2019

Mit der audiovisuellen Arbeit „Data-Verse“ im Kunstmuseum Wolfsburg strebt der Medienkünstler Ryoji Ikeda an, die Menschheit zu vermessen. Ein ambitioniertes Projekt aus Datenströmen, Sounds und Bildern, das „erstmal eine komplette Überforderung“ darstelle, sagte Kurator Andreas Beitin im Dlf.

Deutschlandfunk.de, 07.12.2019

Datenströme umgeben uns, doch unsichtbar und lautlos entziehen sie sich unserer Wahrnehmung. Der japanische Medienkünstler Ryoji Ikeda transformiert Big Data in überwältigende Licht- und Klanginstallationen, live zu erleben im Kunstmuseum Wolfsburg.

Janek Wiechers, BR24, 07.12.2019

Informationen

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Ryoji Ikeda (*1966 in Gifu, Japan; lebt und arbeitet in Paris und Kyōto) gehört weltweit zu den bedeutendsten Sound- und Medienkünstlern. Seine oft großformatigen Licht- und Klanginstallationen haben international schon vielfach für Furore gesorgt (u.a. 2018 Centre Pompidou, Paris; 2018 Eye Filmmuseum, Amsterdam; 2015 ZKM Karlsruhe; 2014/15 Minsheng Art Museum, Shanghai). Ikedas Werke machen digitale Universen visuell und akustisch erlebbar und reflektieren die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft. Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt mit der Ausstellung erstmals gemeinsam zwei neue großformatige Projektionen, die eigens für das Museum eingerichtet werden: data-verse 1 und data-verse 2.

Ryoji Ikeda geht es in seinen Werken darum, „die Welt bis ins kleinste Detail hinein zu erfassen“ (R. I. 2008). Seine Licht- und Klanginstallationen haben ihre Ursprünge in der Mathematik, Physik und Biologie, aber auch der Musikwissenschaft und Philosophie. Ikeda gelingt es, die abstrakten Datenmengen und Rechenleistungen, mit denen wir es tagtäglich zu tun haben, begreifbar zu machen. Er lässt die Betrachter*innen in digitale Universen eintauchen, die zwischen kleinsten messbaren Einheiten, also Bits und Bytes, und kosmischen Dimensionen oszillieren – sie erwecken den Eindruck, als befände man sich mit den Datenströmen auf einer Reise durchs All.

Neben seinen installativen Arbeiten beschäftigte sich Ikeda ebenfalls mit Live-Performances, Büchern und CDs wie +/- (1996), 0°C (1998), Matrix (2000), dataplex (2005), Testpattern (2008), Supercodex (2013) und Music for Percussion (2018), die mit ihren messerscharfen Techniken und Ästhetiken den Weg für eine neue minimalistische Welt der elektronischen Musik bereiteten.

Bei seinen Installationen ist zum einen die umgebende Architektur entscheidend, die bei der Einrichtung der Installationen berücksichtigt wird. Zum anderen sind die Besucher*innen der Ausstellung aufgefordert, sich im Raum zu bewegen, um die eigene Wahrnehmung zu überprüfen und das Verhältnis von Raum und Zeit auszuloten. Die den Installationen unterlegten pulsierenden Sounds reichen in ihrem Spektrum von kaum hörbaren Sinustönen bis hin zu dumpfen, physisch erfahrbaren Bassklängen. Die neueste 4K-Projektionstechnologie trägt mit dazu bei, die Ausstellung zu einem faszinierenden synästhetischen Gesamterlebnis werden zu lassen. 

Die Produktion von data-verse 1 und data-verse 2 wurde großzügig gefördert von Audemars Piguet.

Kurator: Andreas Beitin

Wichtiger Hinweis:
Ryoji Ikeda arbeitet mit Stroboskop- und Soundeffekten sowie schnell einandergereihten Farbrotationen. Wir weisen deshalb darauf hin, dass die Ausstellung für Menschen mit Erkrankungen wie Epilepsie, Herz- oder Gehörproblemen nicht geeignet ist.

www.ryojiikeda.com

 

 

www.codexedition.com

 

Bild: Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019 © Ryoji Ikeda Studio

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Blick in die Ausstellung Ryoji Ikeda. data-verse


Ryōji Ikeda. data-verse

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Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019)

© Ryōji Ikeda Studio

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019)

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Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

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Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

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Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

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Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

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Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

Ryoji Ikeda, data-verse 2, 2019

© Ryoji Ikeda Studio

AudemarsPiguet Venice Biennale 19 Ryoji Ikeda 07 Original

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

© Courtesy of the Artist and Audemars Piguet
Foto: Julien Gremaud

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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AudemarsPiguet Venice Biennale 19 Ryoji Ikeda 12 Original

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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Foto: Julien Gremaud

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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AudemarsPiguet Venice Biennale 19 Ryoji Ikeda 06 Original

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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Foto: Julien Gremaud

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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AudemarsPiguet Venice Biennale 19 Ryoji Ikeda 14 Original

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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Foto: Julien Gremaud

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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AudemarsPiguet Venice Biennale 19 Ryoji Ikeda 10 Original

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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Foto: Julien Gremaud

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019), Installationsansicht Biennale Venedig

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Foto: Julien Gremaud

Collage landscape black band

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019)

© Ryōji Ikeda Studio

Ryōji Ikeda, data-verse 1 (2019)

© Ryōji Ikeda Studio

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