Die Welt mit allen Sinnen erleben

Das Kunstmuseum Wolfsburg, einer der kulturellen Leuchttürme Niedersachsens, bietet dafür einen faszinierenden Erlebnisraum. Ob Kulturgeschichte oder globale Kunst der Gegenwart, stets geht es um Intensität und Welterkenntnis. Künstlerische Großprojekte, Totalinstallationen oder ein ganzer Stadtraum mit Künstlerhäusern: Das Kunstmuseum Wolfsburg verwandelt sich stets aufs Neue. Die spektakuläre Ausstellungshalle bietet einzigartige Möglichkeiten, Kunst von gestern, heute und morgen zu inszenieren. Entdecken Sie mit Ihrer Familie und Freunden eine Museumslandschaft ganz besonderer Art: von der avancierten Glas-Stahl-Architektur der Stadt-Loggia über den kontemplativen Japangarten und das Studio, in dem große und kleine Besucher selbst kreativ werden können, bis hin zum wohl sortierten Museumshop und renommierten Museumsrestaurant mit Blick auf Theater und Klieversberg.

Das Kunstmuseum Wolfsburg wurde 1994 mit einer Retrospektive des französischen Künstlers Fernand Léger eröffnet. Seither wurden 140 Ausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst präsentiert. Gründungsdirektor des Hauses war Gijs van Tuyl, der bis 2004 amtierte. Ihm folgte 2006 bis 2014 Markus Brüderlin. Seit Februar 2015 ist  Ralf Beil Direktor des Hauses.

Trägerschaft

Das Kunstmuseum Wolfsburg ist eine private und gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts. Mit einer Anschubfinanzierung von Volkswagen, der Stadt Wolfsburg und mit privaten Spenden konnte die Realisierung des Kunstmuseums Wolfsburg begonnen werden. Der anschließende Bau sowie der laufende Unterhalt wurden und werden von der in München ansässigen Holler-Stiftung getragen, gegründet von Asta und Christian Holler, den Eigentümern der Volkswagen-Versicherungsdienst GmbH (VVD).

Die Sammlung

Seit 1994 sammelt das Kunstmuseum Wolfsburg internationale zeitgenössische Kunst. Mit Schlüsselwerken der Spätmoderne rund um Minimal Art, Conceptual Art und Arte Povera wurde eine solide Basis gelegt. Jüngere Positionen schließen sich an. Dabei ging und geht es nicht um den Aufbau einer breiten kunsthistorischen Sammlung, sondern um eine profilierte. Schlüsselwerke, Werkgruppen, Werkphasen sowie die beispielhafte Präsentation künstlerischer Entwicklungen stehen dabei im Vordergrund. Es entsteht keine Dokumentation sogenannter Strömungen, sondern eine Fokussierung auf Positionen und Werke, die stellvertretend für wichtige Aspekte der Gegenwartskunst stehen. Die Sammlung umfasst derzeit rund 400 Werke oder Werkgruppen.

Die Künstler der Sammlung (Auswahl)

Franz Ackermann, Doug Aitken, Carl Andre, Nobuyoshi Araki, John M. Armleder, Katie Armstrong, Richard Artschwager, Awst & Walther, Caroline Bachmann & Stefan Banz, Christian Boltanski, Stanley Brouwn, Hussein Chalayan, Tony Cragg, René Daniëls, Jan Dibbets, Burhan Doğançay, Olafur Eliasson, Helmut Federle, Peter Fischli/David Weiss, Gilbert & George, Douglas Gordon, Paul Graham, Andreas Gursky, Brian Harte, Eberhard Havekost, Jeppe Hein, Georg Herold, Gary Hill, Damien Hirst, Rebecca Horn, Pieter Hugo, Gary Hume, Jörg Immendorff, Christian Jankowski, Sergej Jensen, Johannes Kahrs, Gert Jan Kocken, Peter Keetman, Anselm Kiefer, In Sook Kim, Imi Knoebel, Gert Jan Kocken, Ola Kolehmainen, Jeff Koons, Jannis Kounellis, Imi Knoebel, Robert Lebeck, Pia Linz, Michael Majerus, Joseph Marioni, Rémy Markowitsch, Maix Mayer, Allan McCollum, Gerhard Merz, Mario Merz, Sarah Morris, Maurizio Nannucci, Bruce Nauman, Nam June Paik, Panamarenko, Verner Panton, Manfred Pernice, Elizabeth Peyton, Daniel Pflumm, Julius Popp, Neo Rauch, Tobias Rehberger, Thomas Schütte, Cindy Sherman, Beat Streuli, Philip Taaffe, Sam Taylor-Johnson, James Turrell, Luc Tuymans, Jeff Wall, Lawrence Weiner, James Welling, Tim Wolff, Erwin Wurm, Thomas Zipp.