Allan McCollum

Over 10.000 Individual Works

1987-1989
McCollum Over10000a B1920pix 72dpi

© Allan McCollum
Foto: Helge Mundt

© Allan McCollum
Foto: Helge Mundt

Latexfarbe auf Hydrocalgips
10.025 Teile je ca. 8 x 5 x 5 cm, Gesamtmaße variabel
Inv. 1993/08

Kurzbeschreibung

„Ich möchte eine Analyse der Kunst in Gang setzen, aber auf dem Weg über die Lust am Sehen, das ist alles.“[1] Dieses knappe Statement Allan McCollums charakterisiert eine Konzeption, die wie keine zweite die Produktionsbedingungen von Kunst in seinen Werken anschaulich werden lässt. Hierbei spielt das Prinzip der Serie eine wesentliche Rolle.

In früheren Serien hatte McCollum bereits seine Absicht umgesetzt, Surrogate für jede künstlerische Gattung herzustellen. Dabei bezog er sich auf industrielle Produktionsverfahren: „Ich begann also damit, ganz gezielt eine Art von Gemälde, Skulptur, Photographie und Zeichnung usw. an sich herzustellen. Und dabei habe ich eben auch versucht, in die Logik jeder einzelnen Serie die Logik dessen einzuführen, was uns als das Gegenteil eines Kunstwerkes gilt, nämlich das massenproduzierte Objekt.“[2]


[1] Allan McCollum, zit. nach: David A. Robbins „An Interview with Allan McCollum“, in: Arts Magazine, Oktober 1985, S. 44. Übersetzung in: Dietmar Elger, „Allan McCollum: From Artificial Surrogates to Natural Copies“, in: Allan McCollum. Natural Copies, Ausst.-Kat. Sprengel Museum Hannover, Ostfildern-Ruit 1995, S. 6–21, hier S. 8.
[2] Allan McCollum (Statement), in: Carnegie International 1991, Ausst.-Kat. The Carnegie Museum of Art, Pittsburgh 1991, Bd. 1, S. 100, zit. nach Elger 1995 (wie Anm. 1), S. 15.

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Foto: Kunstmuseum Wolfsburg

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