Mario Merz

Objet Cache-Toi

1968
Merz ObjetCacheToii01 B1920pix 72dpi

© VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Foto: Helge Mundt

© VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Foto: Helge Mundt

Eisenstangen, Maschendrahtgeflecht, mit Holzwolle gefüllte Leinensäcke, 5teiliger Schriftzug aus Leuchtstoffröhren ([OBJ][ET] [CA][CHE] [TOI]), regelbarer Transformator
110 x Ø 210 cm
Inv. 1997/01

Kurzbeschreibung

Die Materialien, die Mario Merz in seinen Arbeiten verwendet, sind dem Alltag entnommen: Lehm, Stein- und Glasplatten, Reisigbündel, Neonbuchstaben und -zahlen, Zeitungsstapel. Die gestalterischen Zusammenhänge, aufgrund derer er die Materialien miteinander verknüpft und aufeinander bezieht, fußen größtenteils auf Beobachtungen der Natur und der sich in ihr offenbarenden Gesetzmäßigkeiten. Innerhalb der sogenannten „Arte Povera“ und ihren Vertretern wie Jannis Kounellis, Michelangelo Pistoletto, Giulio Paolini und Giuseppe Penone vertritt er eine Position, die am treffendsten als „kosmologisch“ bezeichnet werden kann.

Ausführliche Beschreibung