Thomas Schütte

Große Geister (Figur Nr. 8)

1997

auf Reisen

Schuette GrosseGeisterNr8 B1920pix 72dpi

© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Foto: Helge Mundt

© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Foto: Helge Mundt

Aluminiumguss, poliert
250 x 150 x 100 cm
Inv. 1998/15
Schenkung Freundeskreis des Kunstmuseum Wolfsburg e.V.

Kurzbeschreibung

Im Anschluss an die Figurengruppe der United Enemies arbeitete Schütte weiter am Thema der Figur, musste dabei aber einen neuen Weg einschlagen: „In diese Dreibeiner kriegte ich keine weitere Bewegung mehr herein. Ich konnte Arme hinzumontieren, aber das brachte keine Bewegung in den Körper. Die Großen Geister waren zuerst Rohlinge aus Wachs, denen ich noch ein Kleid und Schuhe und Gesichtszüge geben wollte. Das habe ich aber nicht gemacht, sondern die kleinen Rohlinge gleich in Aluminium umgießen lassen. Die standen dann einige Zeit da, haben verschiedene Rollen gespielt, immer in Kooperation mit etwas anderem, zum Beispiel den Filzwürsten von Richard Deacon. Die vergrößerten Aluminiummänner sehe ich ähnlich. Sie beziehen sich auch immer auf etwas im Umfeld, auf den Raum, auf den Betrachter, aufeinander.“[1]


[1] Thomas Schütte zit. nach Matthias Winzen, „Collect Yourself. Ein Gespräch mit Thomas Schütte“, in: Zuspiel, hrsg. von Matthias Winzen, Siemens Kulturprogramm, Ostfildern 1997, S. 105–112, hier S. 110.

 

Ausführliche Beschreibung

Weitere Ansichten

Schuette Verortungen2010 8016 marek k B1920pix 72dpi2

Ausstellung "Verortungen. Die Frage nach dem Raum in der Zeitgenössischen Kunst", Kunstmuseum Wolfsburg 2010/11

© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Foto: Marek Kruszewski

Ausstellung "Verortungen. Die Frage nach dem Raum in der Zeitgenössischen Kunst", Kunstmuseum Wolfsburg 2010/11

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Foto: Marek Kruszewski

Schuette Verortungen2010 8074 marek k B1920pix 72dpi

Ausstellung "Verortungen. Die Frage nach dem Raum in der Zeitgenössischen Kunst", Kunstmuseum Wolfsburg 2010/11

© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Foto: Marek Kruszewski

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© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Foto: Marek Kruszewski