Thomas Schütte

United Enemies. A Play in Ten Scenes

1994
Schuette Enemies Moderne 2014 140311 KMW mk 030 HQ B1920pix 72dpi

© VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Foto: Marek Kruszewski

© VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Foto: Marek Kruszewski

Mappe mit zehn vierfarbigen Offsetdrucken, Augenlichter mit Retuschiertusche überarbeitet, auf Karton (400 gr. Forticote-Papier)
je 69 x 99 cm
Mappe Ex. 9/35
Inv. 1997/15a-k

Kurzbeschreibung

Thomas Schütte gehört zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Für den kritischen Schüler von Gerhard Richter rückt bereits Anfang der 1980er-Jahre mit Rauminstallationen und (Architektur-)Modellen die dritte Dimension in das Zentrum seiner Arbeit. Zumal wenn es um das Thema der Kunst im öffentlichen Raum, insbesondere das des Denkmals geht, zeichnen sich seine Werke durch Ironie, bisweilen durch Zynismus und stets durch eine offensichtliche Ambivalenz aus, sei es die Kirschensäule (1987) auf einem Parkplatz in Münster oder die Gruppe der Fremden, die er 1992 anlässlich der documenta IX auf dem Portikus eines Kasseler Kaufhauses platzierte.[1]


[1] Neal Benezra spricht sogar von „ironic monuments“: „Thomas Schütte. Ironic Outdoor Monuments“, in: Flash Art, 30, 192, Januar/Februar 1997, S. 80–83.

Ausführliche Beschreibung